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48 Stunden in AthenI Ein Gastbeitrag von Désirée


GASTBEITRAG Gastbeitrag von: Désirée Cornet Letzte Aktualisierung am 15.10.2015

ATHEN, GRIECHENLAND

2015 - Es war Februar, es war kalt und ich wollte einfach mal wieder raus. In Athen war ich noch nie gewesen. Der Einfall, dort ein Wochenende zu verbringen, kam mir spontan über Nacht. Ein kurzer Check der Flugpreise besiegelte meinen Plan. Wenige Klicks weiter zu Airbnb und auch für eine gemütliche Unterkunft direkt am Fuße der Acropolis war gesorgt. 

Normalerweise bereite ich mich akribisch genau auf meine Reiseziele vor. Vergleiche mindestens 2 Reiseführer und weiß spätestens im Flugzeug ganz genau, was mich die nächsten Tage erwarten wird. Genügend Zeit hätte ich dieses Mal zumindest auf dem Hinflug gehabt: Ich entschied mich natürlich für den günstigsten Flug von München nach Athen über Rom und war somit fast einen ganzen Tag unterwegs. Doch dieses Mal entschied ich mich einfach dafür die Stadt querfeldein zu erkunden. Manche mögen mich vielleicht auch als Kulturbanausen bezeichnen, weil ich an diese geschichtsträchtige und antike Stadt – die Wiege Europas – so unbelesen herantrat. Auch während meines Aufenthalts hielt ich mich mit dem Lesen der unzähligen Informationstafeln und Touri-Heftchen, die an allen großen Sehenswürdigkeiten auf einen warten, eher zurück. Mein erster Eindruck von Athen zog sich bis zu meiner Abreise wie ein roter Faden durch das Wochenende: Milde und nach Meer riechende Luft, die der Wind oft durch die ansonsten von Smog und Lärm bestimmten Straßenzüge weht. Junge, feier- und flirtlustige Athener mit guten Englischkenntnissen und großem Interesse an Deutschland und meiner politischen Meinung zum wirtschaftlichen Ungleichgewicht in Europa. Keine Zeitung oder TV-Nachricht ohne Blick nach Deutschland. Sich in der Tram bekreuzigende griechisch-orthodoxe Männer und Frauen (die ersten Male gruselte ich mich ziemlich, bis ich verstand, dass jene öffentliche Glaubensbekundung mit dem Passieren einer Kirche oder der Sichtigung eines Kreuzes in Zusammenhang steht).


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Da sich mein Wochenend-Quartier ja eh gleich um die Ecke des Wahrzeichens Athens befand, startete ich hier auch meine Tour. Zur Acropolis gelangt man entweder über den direkten Touristen- und Bus-Zugang oder über einen sich an den ehemaligen Stadtfestungsmauern entlang schlängelnden “Spazierweg”, der mal besser und mal weniger gut ausgeschildert ist. Folgt man ihm, kommt man im Norden auch an der Römischen Agora vorbei. Die Kulisse hier zeichnet sich nicht nur durch lang Vergangenes und Antikes, sondern auch durch verfallene neuzeitliche Bauten sowie Graffitis sämtlicher künstlerischer Niveaustufen aus. Hat man dann einmal die Acropolis erklommen, besticht einen natürlich vor allem der wahnsinnige Ausblick über die Stadt.

48 Stunden in Athen - Bilder von Désirée Cornet 48 Stunden in Athen - Bilder von Désirée Cornet

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Apropos Ausblick: Ich liebe Höhen! Deswegen ging es für mich als nächstes auf den Lycabetus, einen noch höheren Stadtberg, den ich von der Acropolis ausmachen konnte. Der Weg dorthin führte mich durch den, selbst im Winter wunderschön blühenden National Garten Athens. Ich kann mir gut vorstellen, dass man hier besonders an heißen Sommertagen den letzten Frische spendenden Ort der Stadt findet.

Den höchsten Stadtberg Athens zu erklimmen kostet schon ein wenig Puste. Den Weg hinauf schaut man auf die Terrassen und Pools der letzten reichen und schönen Athener. Ich bin davon überzeugt, dass es in Athen keinen schöneren und verträumteren Ort gibt, als die Spitze dieses Berges. Hier wäre ich gerne den Rest meiner Zeit sitzen geblieben. Mit dem Blick über die Stadt und dem glitzernden Meer am Horizont. Lediglich der abendliche Februarwind ließ mich schließlich früher als erwartet den Heimweg antreten.

48 Stunden in Athen - Bilder von Désirée Cornet 48 Stunden in Athen - Bilder von Désirée Cornet

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Am nächsten Tag musste es für mich einfach ans Meer gehen. Mit der Tram kann man die komplette Küste entlang fahren. Von der Endstation Asklipiio Voulas führt ein weiterer Spazierweg die Küste entlang. Zumindest im Februar ist man dort ziemlich allein unterwegs und kann sich abseits des Weges wunderbar zwischen den Felsen am Wasser niederlassen und sonnen. Verfallene Strandhaus-Infrastruktur bestimmt auch hier die Szenerie.

Am städtischen Strandabschnitt, zwischen den Tramstationen Parko Flisvou und Zefyros, kann man hingegen auch im Winter bei knapp 20 Grad Einheimische beim Grillen, Tennis und Kyte-Surfen beobachten.

Athen ist bunt, laut und in jeder Hinsicht sehr warmherzig. Wer Ruhe sucht, wird ebenso fündig wie derjenige, der sich nach Trubel und einem ausschweifenden Nachtleben sehnt.

48 Stunden in Athen - Bilder von Désirée Cornet48 Stunden in Athen - Bilder von Désirée Cornet

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Désirée arbeitet als Online-Redakteurin bei Holiday Extras in München und bloggt auf Traveltastic.de.

In ihrer Freizeit sucht sie am liebsten Orte mit viel Sonne, Ausblick und Wasser auf.


 

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