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Unterwegs im Plavi voz   Ι  Von Bar nach Belgrad in Titos Salonschlafwagen


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 25.10.2015

BAR, MONTENEGRO - BEOGRAD, SERBIEN 

In grellem Weiß leuchtet das Bahnhofsgebäude von Bar in der Abendsonne und verleiht seiner Tristesse einen Hauch Eleganz. Erst abends gegen neunzehn Uhr kehrt das Leben in den ansonsten verschlafen wirkenden Betonklotz ein, wenn sich zur Abfahrt des Nachtschnellzuges nach Belgrad eine wuselige Menschentraube auf dem Bahnsteig bildet. Reisende aller Couleur hoffen in dieser magischen Stunde vor Abfahrt auf Tickets, die letzten freien Platzkarten, die passenden Schlaf- & Liegewägen oder Proviant für die Nacht, während im Hintergrund die Autowaggons in unterschiedlichen Stufen der Umsichtigkeit beladen und rangiert werden und hektische Schaffner mit gemächlichen Bahnhofsvorstehern oder Lokführern plaudern. So leger die Uniformen am Körper der Bahnbeamten herunterfallen, so akkurat sitzen die roten Mützen. Unsere noch handschriftlich ausgefüllten Platzkarten für den Erste-Klasse-Schlafwagen werden vom Schlafwagen-Schaffner gründlich beäugt und mit einem knappen "O.K." für angemessen befunden.

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Die Georgische Heerstraße im KaukasusI Durch zweitausend Jahre Völkergeschichte


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 22.10.2015

TBILISI - GUDAURI - STEPANZMINDA, GEORGIEN

Auf dem Landweg in den Kaukasus -Das größte Problem bei einer Autoreise mit Startpunkt Tbilisi - die Stadt will den Ortsunkundigen einfach nicht gehen lassen. Zwei Stunden lang irren wir morgens mit dem Auto durch ein Gewirr aus Straßen, Menschen und Verkehr und geben alle Bemühungen, irgendwo einen Hinweis auf die richtige Richtung auszumachen, nach wenigen Minuten auf. Ortsschilder gibt es in der Hauptstadt Georgiens nicht. Wir stranden zwischen Fabrikhallen und Vorgärten irgendwo hinter einem Industriegebiet und sehen so ratlos aus, dass wir sofort von einer Georgierin angesprochen werden. Mit Händen, Füßen und ein paar Brocken Denglish schafft sie es, uns den Weg zu einer Ausfahrt zu erklären, hinter der uns ein türkisgrünes Schild eine „Happy Journey“ wünscht. Unsere Reise über die Sakartwelos samchedro gsa, über den Jahrtausende alten Karawanenweg beginnt.

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Dinner in LilleI Ein nächtlicher Spaziergang durch die Hauptstadt Flanderns


Sehenswürdigkeit Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 18.10.2015

LILLE,  FRANKREICH

NPDC 2015 I Industrielles Erbe mit Überraschungen  - Für die Haupstadt der Region Nord-Pas de Calais ist eigentlich nur ein kleiner Absatz in unserem Programmheft unter dem Punkt "Abendessen" vorgesehen. Spätestens auf dem Weg zum Restaurant, als wir den ersten Blick auf den imposanten Belfried erhaschen, setzt sich Lille aber von selbst auf unsere Liste mit Orten, die einen Reisebericht auf dem Blog verdienen - sei es auch nur ein Bildbericht, was der kurzen Dauer unseres Aufenthalts geschuldet ist. Das abendliche Lille kommt glänzend daher wie Christbaumschmuck, viel Klassizismus in der Innenstadt, die in den nächtlichen Stunden durch Unmengen von Lichtern stimmungsvoll in Szene gesetzt werden. In diesen Stunden malt sich dieser Teil Lilles selbst aus Farben und Licht in die Straßen, das Auge muss daran hängen bleiben ...

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48 Stunden in AthenI Ein Gastbeitrag von Désirée


GASTBEITRAG Gastbeitrag von: Désirée Cornet Letzte Aktualisierung am 15.10.2015

ATHEN, GRIECHENLAND

2015 - Es war Februar, es war kalt und ich wollte einfach mal wieder raus. In Athen war ich noch nie gewesen. Der Einfall, dort ein Wochenende zu verbringen, kam mir spontan über Nacht. Ein kurzer Check der Flugpreise besiegelte meinen Plan. Wenige Klicks weiter zu Airbnb und auch für eine gemütliche Unterkunft direkt am Fuße der Acropolis war gesorgt. 

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// Kuba 2015 //   Live-Ticker 


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 14.10.2015

HAVANNA, KUBA

Am 21. September starten wir mit Condor von Frankfurt am Main in Richtung Nordamerika, genauer gesagt nach Kuba. So richtig wissen wir noch nicht was uns erwartet. Oldtimerromantik und Che Guevara oder Aufbruchtimmung in Richtung USA - Kuba steht 2015 im Wandel - keine Frage. Sieben Tage wollen wir in das Leben der Hauptstadt Havanna eintauchen, über den Malecon schlendern, karibischen Salsa- und Merengue-Rhythmen lauschen und den Ein oder anderen Ausflug ins Umland unternehmen. Aber auch die Natur soll nicht zu kurz kommen, denn in den letzten sechs Tagen steht das Viñales-Tal mit seinen Tabak-Plantagen und der einzigartigen Flora und Fauna im Fokus.

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Luxus-Auszeit in St. Moritz   Ι  Ein Wochenende in einer neuen Welt


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 29.10.2015

ST. MORITZ,  SCHWEIZ  

2015 - Gebe es ein Drehbuch für's Reisen dann hätte jede Destination ein festes Set an Hauptdarstellern, für die die Destination nach außen bekannt ist und die den Ruf vorgeben. St. Moritz an sich ist eine Erwartung, irgendetwas zwischen schickem Starlet und gesetzter Grand Dame, die schon lange im Geschäft ist. Das ist das, wofür man St. Moritz stereotypischweise kennt (vor allem, wenn man selbst noch nie einen Fuß in die Stadt gesetzt hat): Schickeria, Szene, Opulenz. Genau der richtige Ort, für eine Auszeit in einem Fünf-Sterne-Luxus-Hotel.

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