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Schienenleben in der TürkeiI Mit dem Doğu-Ekspresi von Ankara bis Anatolien


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 22.04.2015

ANKARA - ERZURUM, TÜRKEI

Auf dem Landweg in den Kaukasus - Kurz nach achtzehn Uhr zieht das abendliche Ankara in der Geschwindigkeit des Schnellzuges Doğu-Ekspresi an uns vorbei. Noch gibt es keiner zu, aber so langsam geht uns die Puste aus. Auch wenn ich mich auf die Fahrt durch Ostanatolien freue - meine Bedürfnislage beschränkt sich momentan auf den dringlichen Wunsch, mehr als eine Nacht an einem Ort verbringen zu können. Die vielen Eindrücke lassen sich kaum verarbeiten, und wir haben die nächsten zweiundzwanzig Stunden Schienenleben vor uns.

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Fünf Stunden AnkaraI Kurze Atempause in der Hauptstadt


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 12.04.2015

ANKARA, TÜRKEI

Auf dem Landweg in den Kaukasus  - Wenige Stunden in Ankara - wieder nur eine kurze Atempause auf dieser Tour, die uns innerhalb weniger Tage bis an die russische Grenze jagt... Vor dem Ankara Gari zeigt sich Ankara nicht als die Millionenstadt, die sie ist. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass immer noch die Eindrücke Istanbuls auf uns wirken. In den Straßen fließt das Leben zwar nicht weniger geschäftigt, dafür ein bisschen langsamer vor sich hin. Wir enttäuschen die geschäftstüchtigen Taxifahrer, die sich sofort auf uns stürzen, als wir aus dem Bahnhofsgebäude in den stickigen Nachmittag treten. Unser Gepäck waretet sicher verschlossen in der Halle auf uns.

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Schienenleben in der Türkei  I  Mit dem YHT von Istanbul nach Ankara


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 12.04.2015

ISTANBUL - ANKARA, TÜRKEI

Auf dem Landweg in den Kaukasus  - Es ist schwül am Provinzbahnhof Pendik, und es ist noch nicht mal zehn Uhr am Vormittag. Nach zwei Stunden durch Istanbul zu viert auf der Rückbank eines Taxis stehen wir zergeknittert am Abfahrtsbahnhof des neuen Hochgeschwindigkeitszuges YHT. Fünfhundertdreiunddreißig Kilometer und fünf Stunden Zugfahrt trennen uns von Ankara. Wer es von der Istanbuler Innenstadt aus bis Pendik geschafft hat, der kann sich glücklich schätzen, denn weder Taxifahrer noch das Bahnhofspersonal der türkischen Staatsbahn im Bahnhof Sirceci können genaue Auskunft geben, wie Pendik zu erreichen ist. Unser Taxifahrer zieht überrascht die Augenbrauen hoch, als wir ihm erzählen, dass der Bahnhof überhaupt wieder von Zügen angefahren wird.

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Hamam-Besuch in Istanbul I Atempause im türkischen Dampf-Bad


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 09.04.2015

ISTANBUL, TÜRKEI

Auf dem Landweg in den Kaukasus Nach einem Tag Istanbul-Trubel brauchen wir einen Break. Der Enthusiasmus der am Vortag noch so erbarmungslosen Sonne hat sowieso gerade nachgelassen, angegraute Wolken drohen sich zu entleeren und uns mit einem milden Sommerschauer einzunässen. Das Taxi, das sich kaum, dass wir eingestiegen sind, im Zickzack durch engste Gassen windet und uns dabei kräftig durchschüttelt, hält irgendwo im Stadtteil Beyoglu, wo das Gedränge an Menschen zwar nicht lichter, dafür ein bisschen einheimischer ist als in Bosporus-Nähe. Vor dem äußerlich etwas unspektakulärem Büyük Hamam, das uns in unserem Hostel empfohlen wurde, trennt sich unsere Gruppe auf in Weiblein und Männlein.

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Unterwegs in Istanbul Teil II I Zwischen Großstadthektik und Märchenpathos


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 05.04.2015

ISTANBUL, TÜRKEI

Auf dem Landweg in den Kaukasus Das heutige Istanbul - der Name setzte sich erst in den letzten hundert Jahren durch - ist eine mächtige Lady, unter derem hippen und stylischen Gewand der Neuzeit ein altes, archaisches Herz schlägt. Istanbul ist jung und alternativ, irgendwie in, irgendwie auch schon wieder ein bisschen ausgelutscht. Istanbul ist uralt. Es hat Reiche entstehen und vergehen gesehen, hat Griechen, Römer, Osmanen und Türken durch seine Straßen gepumpt und tut dies heute mit den Massen an Touristen und den fünfzehn Millionen Einwohnern noch immer. Die Zeit presste fortwährend Menschen, Kultur und Wandel in die Straßen der Stadt, und aus dem antiken Byzantion wurde das früh-mittelalterliche Konstantinopel, seit beinahe zweitausend Jahren eine Weltstadt an der Schnittstelle zwischen Asien und Europa.

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Unterwegs in Istanbul Teil I I Eine laue Sommernacht und ein Aufschrei


Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 06.04.2015

ISTANBUL, TÜRKEI

Auf dem Landweg in den Kaukasus  Es gibt Fehler in der Reiseplanung, die sich erst im Nachhinein als Fehler herausstellen. Und es gibt Fehler, die man sofort als solche erkennt, noch bevor man mit beiden Füßen den Reisebus verlassen hat. Nur zwei Tage für Istanbul einzuplanen, das ist so ein Fehler. Zwei Tage in Istanbul sind für die Riesenmetropole nicht einmal ein Wimpernschlag lange. Vor dem Busfenster häufen sich die Vorboten der Millionenmetropole, als wir uns nach drei Stunden Busfahrt durch den westlichsten Teil der Türkei dem Ende des goldenen Spätnachmittags nähern. Bisher bestand die Türkei für uns aus Rostbraun, saftigen Grün und hellen Häuschen mit ausnahmelos roten Dächern. Jetzt schießen überdimensionale Hausbauten wie Pilze aus dem Boden und rotten sich zu Gruppen zusammen. Goldenes Sonnenlicht bricht sich in den Häuserschluchten, deren Dimensionen für uns als Kleinstadtkinder mächtig und befremdlich wirken. Überall ragen Baukräne wie abgeknickte Pfeile über die Dächer, Boten des enormen Baubooms, den die Türkei in jüngster Zeit zu erleben scheint. Im Hintergrund zieht das Meer eine gerade Linie in den Horizont.

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