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Dinner in LilleI Ein nächtlicher Spaziergang durch die Hauptstadt Flanderns


Sehenswürdigkeit Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 18.10.2015

LILLE,  FRANKREICH

NPDC 2015 I Industrielles Erbe mit Überraschungen  - Für die Haupstadt der Region Nord-Pas de Calais ist eigentlich nur ein kleiner Absatz in unserem Programmheft unter dem Punkt "Abendessen" vorgesehen. Spätestens auf dem Weg zum Restaurant, als wir den ersten Blick auf den imposanten Belfried erhaschen, setzt sich Lille aber von selbst auf unsere Liste mit Orten, die einen Reisebericht auf dem Blog verdienen - sei es auch nur ein Bildbericht, was der kurzen Dauer unseres Aufenthalts geschuldet ist. Das abendliche Lille kommt glänzend daher wie Christbaumschmuck, viel Klassizismus in der Innenstadt, die in den nächtlichen Stunden durch Unmengen von Lichtern stimmungsvoll in Szene gesetzt werden. In diesen Stunden malt sich dieser Teil Lilles selbst aus Farben und Licht in die Straßen, das Auge muss daran hängen bleiben ...

Wer bereits die reichlich verzierte Opéra de Lille passiert hat, steht auch schon fast im Herzen der Stadt auf dem Grand'Place, benannt nach dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle. Hier reiht sich ein penibel restauriertes Gebäude an das andere. Den Mittelpunkt ziert die La colonne de la Déesse, eine 15 Meter hohe und 1845 erbaute Siegessäule, die an die Belagerung von Lille im Jahre 1792 erinnert. Hier trifft Einheimischen-Alltag auf Touristen-Flair, die Straßencafés verströmen Altstadt-Romantik und das Versprechen auf ein Glas Wein in geselliger Runde (oder auch zwei ...) Auf uns allerdings wartet eine Tisch-Reservierung im Jour de Peche. Hier bringt Stellio Lestienne, Sohn des französischen Sternekochs Toni Lestienne alles, was das Meer, die Saison und der Garten her gibt in kreativen und ausgefallenen Menüs auf den Teller. Gedämpftes Licht, urige Kassettendecke, Holzvertäfelung und kleine Messinglämpchen über mit Liebe dekorierten Holztischen lassen keinen anderen Schluss zu: Wir sind in Frankreich! Nach vier Stunden im kulinarischen Paradies mit Besonderheiten wie Heringscappuccino und Fischcarpaccio ist viel Liebe durch den Magen gegangen und auf dem Weg zurück zum Hotel nimmt uns die Stadt das Versprechen ab, schnell wieder zu kommen, und das nächste Mal auch bei Tageslicht.

Auf dem Grand'Place: Vieille Bourse, Chambre de Commerc und die Colonne de la Déesse

Auf dem Grand'Place Hôtel Carlton an der Rue de Paris Opéra de Lille von 1907

Die Rue Faidherbe führt zum Bahnhof Lille Flandres

Belfried der Chambre de Commerc Bahnhof Lille Flandres von 1892 Die Vieille Bourse von 1653 

Tafeln wie Gott in Frankreich: Gedeckter Tisch im Jour de Peche

Jour de Peche Küchenchef Stellio LestienneIm Inneren des  Jour de Peche


Nächste Station:  folgt 

Vorherige Station:  Die Villa Cavrois in Croix I Moderne in Form einer Villa


 

Unser Anreisetipp:  

Von Mittel- & Nordeutschland aus erreicht man Lille am besten mit dem Hochgeschwindigkeitszug Thalys ab Köln oder dem ICE International ab Frankfurt am Main. Von Brüssel aus empfiehlt sich der TGV, der Lille Europe nach gerade einmal 34 Minuten Fahrzeit erreicht. Ab Süddeutschland besteht auch die Möglichkeit Lille per TGV mit Umstieg in Paris zu erreichen. 

 // Bahntickets //  Hier findest du nationale & internationale Bahn-Sparpreise 


Unsere Linktipps:

Günstige Unterkünfte in Lille auf booking.com

Die Region Nord-Pas de Calais auf  nordfrankreich-tourismus.com

Die Stadt Lille auf rendezvousenfrance.com

 


Vielen Dank an Atout France , die uns zu dieser Reise nach Nord-Pas de Calais eingeladen haben.

 

 

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