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Ein Tag in George TownI Von Kolonialromantik bis Künstlerparadies


Sehenswürdigkeit Verfasst und erlebt von: Anna & Tobias Letzte Aktualisierung am 30.04.2015

GEORGE TOWN (PENANG), MALAYSIA

2014. Im Frühling 2014 - es gibt noch kein Weltenfinder - habe ich drei Monate Arbeit in Asien hinter mir, verdaue meinen Kulturschock und bereise entdeckungsgierig alle Spots in Weltmalaysia, die ich während der Arbeit nicht sehen konnte. Nach einem längeren Aufenthalt auf Langkawi haben wir uns selbst in George Town auf der malaiischen Insel Penang abgelagert. Unmengen alter Kolonialbauten, Insignien einer bunten Religion, dazwischen Unmengen an Kunst in allen Variationen - so zeigt sich die Hauptstadt der Insel Penang dem touristischen Auge. 

Die Insel liegt an der Straße von Malakka, die die malaiische Halbinsel mit der Nordostküste von Sumatra verbindet. Die Stadt wurde Ende des 18. Jahrhunderts gegründet durch Händler der British East India Company unter Francis Light und nach dem britischen Monarchen Georg III bennant. Unter den Einheimischen, abseits aller imperialistischen Ansprüche, ist der Name Penang geläufiger, für Insel wie für Stadt.


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Seit 2008 steht die Innenstadt von George Town auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO. Knapp dreihundert Jahres alt, zeigt sich das Stadtbild als charismatischer Mischhaufen aus britischem Kolonialismus, ein bisschen Bauhaus, ein bisschen Pragmatismus, ansonsten viel Asien. Hippes Jungvolk aus hauptsächlich Australien belebt und begrölt innerhalb der touristischen Arsenale bis spät in die bunt beleuchteten Nächte hinein die Straßen, während die Einheimischen tagsüber die landestypischen Shopping Malls bevölkern. Georg Town wirkt irgendwie lebhafter, weniger konservativ, weniger authentisch als viele andere Städte in Westmalaysia. Alternative Westler hängen zu jeder Tageszeit in noch alternativeren Eckkaffees, plaudern mit kreativ aussehenden Einheimischen, immer eine Selbstgedrehte zwischen den Lippen, die selten nur nach Tabak riecht. George Town gilt als eine der Künstlerecken Malaysias, neben der Surferszene färbt auch die einheimische Kunstszene das Straßenbild bunt ein. Die kreative Individualität schlägt sich auch in vielen der kleineren Hostels nieder - wer in George Town inspirierende Unterkünfte sucht, der sucht nicht lange.

 

Ein Fischkutter unterwegs in der Straße von Malakka Ankunft in George Town: Gepäckverladung über eine abenteuerliche Konstruktion Fahrradtaxen - die Hauptfortbewegungsmittel der Insel

Pause! Fahrradtaxen - die Hauptfortbewegungsmittel der Insel

Streetfood: Ein kulinarisches Abenteuer, dass man sich nicht entgehen lassen sollte Vor allem am Abend werden viele Straßenzüge zu riesigen Genussmeilen Doch schon ab Mitternacht sind die meisten Straßenzüge wieder wie ausgestorben

Bananenhandel Auch für Kühlung wird gesorgt ;)Unterwegs auf den Straßen

Wir empfehlen an dieser Stelle guten Gewissens unser HostelMoon Tree, vor allem für jene, die kreativen Minimalismus gewöhnt sind oder bevorzugen. Der etwas verweht wirkende Hotelbesitzer Dicki - der laut Netzinformationen das Hostel inzwischen aus der Hand gegeben hat - war super zuvorkommend und hilfsbereit und übernahm uns Sprachunkundigen Telefonate mit Taxiunternehmen oder der Bahngesellschaft, egal wie lange man in der Warteschleife hing.

Kultursuchende Touris finden neben über die Stadt ausgesäte britischen Monumenten ein buntes Nebeneinander zahlreicher Moscheen, Kirchen und buddhistischer und hinduistischer Tempel. Wirklich sehenswert ist aber der im Vorort Air Itam gelegene Ke Lok Si Tempel. Der größte chinesische Tempel Malaysias zählt zu den bedeutendsten buddhistischen Kultstätten des Landes und bietet gerade Asien-Neulingen einen tieferen Einblick in die buddhistische Tempelkultur. 

Teeliebhaber sollten sich in Malaysia auf jeden Fall den Teh Tarik probieren (über den ich leider erst nach drei Monaten in Asien gestolpert bin); traditionell wird der mit Milch oder Milchpulver versetzte Schwarztee unter großen Armschwenks übergangslos von einem Gefäß ins nächste gegossen. Die einen begründen diese Show, die bei Touristen für große Augen sorgen kann, damit, dass der Tee schneller abkühlt und gleich genießbar ist, die anderen damit, dass der entstehende Schaum mehr Platz im Glas benötigt und dadurch Tee gespart wird. Geschäftstrick hin oder her - den Tee solltet ihr spätestens in George Town unbedingt probieren! ;)

Detailimpression im Kek-Lok-Si-Tempel

Schildkröten soweit das Auge reicht im Kek-Lok-Si-Tempel Kek-Lok-Si-Tempel Figurenreihe im Kek-Lok-Si-Tempel

Kek-Lok-Si-Tempel Zerfallene Kolonialbauten Kunst am Straßenrand findet man in jeder Ecke

Wie man aus einer Mauer ein Kunstwerk erschafft ;)

Oldtimer! Im Hintergrund der 18 Meter hohe Uhrturm, der 1897 zum sechzigsten Thronjubiläum von Königin Victoria errichtet wurde. bunt, bunter, Räucherstäbchen... Offene Fleischerei

Mittagspause Teh Tarik, ein malaysisches Nationalgetränk Koloniale Hausfassaden

Im liebevoll eingerichteten Hostel Moon Tree 47

Unser Zimmer im liebevoll eingerichteten Hostel Moon Tree 47 Waschbecken im Hostel Moon Tree 47 Unser Zimmer im liebevoll eingerichteten Hostel Moon Tree 47

Unsere Linktipps:

Unterkünfte in George Town auf www.booking.com

Die UNESCO über George Town auf www.whc.unesco.org

Tickets und Fahrpläne der malaysischen Bahn auf  www.ktmb.com.my 

 

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